Die Erde bewegt sich in bestimmten Zyklen sowohl um sich selbst, als auch innerhalb des Sonnensystems und der Milchstraße (Galaxie). Dadurch treten von Zeit zu Zeit außergewöhnliche Konstellationen in Erscheinung.
Was passiert am 21.12.2012 ?
Es endet ein 25.625-jähriger Präzessions-Zyklus (Erdachse vollführt aufgrund ihrer Kreiselbewegung einen Kreis am Himmel und durchwandert dabei alle 12 Tierkreiszeichen) und der nächste Präzessions-Zyklus beginnt. Und zwar, gemessen am Frühlingspunkt (21. März), um ein Tierkreiszeichen versetzt. Befand sich der Frühlingspunkt (Äquinoktium) früher im Sternbild Widder, steht er nun im Sternbild der Fische und bewegt sich auf jenes des Wassermanns zu. Daher der Ausdruck „Wassermann-Zeitalter“.
Es endet das 5. Weltzeitalter nach einer Zyklusdauer von 5.125 Jahren (5.125 x 5 = 25.625 Jahre der Präzession).
Unser Sonnensystem bewegt sich durch den engsten Teil einer Umlaufbahn, die einem abgeflachten Kreis bzw. einer Ellipse gleicht, auf der wir uns zum entferntesten Punkt von unserer Heimatgalaxie bewegen.
Das Sonnensystem überquert den Milchstraßenäquator. Sonnensystem, Sonne und Planeten stehen mit dem Milchstraßenäquator auf einer Ebene (damit ist nicht der "Perlschnur-Effekt" gemeint).
Auswirkungen
Genau genommen weiß das niemand. Aus wissenschaftlicher Sicht erfolgt jedenfalls kein Weltuntergang! Derartige Theorien entstammen der esoterischen Gerüchteküche bzw. der damit verbundenen Geldmaschinerie. Doch wie die Menschheitsgeschichte zeigt, könnte sich der Mensch selbst - ungeachtet astronomischer Ereignisse - für seine baldige Auslöschung verantwortlich zeichnen...
Besonderen astronomischen Konstellationen maßen alte Kulturen wie Maya’s, Azteken und Inder eine ganz besondere Bedeutung zu. Physische und energetische Kräfte sollen Umwälzungen unterschiedlichster Formen einleiten. Weiters weisen alte Überlieferungen auf sich innerhalb der Zyklen wiederholende, Rahmenbedingungen schaffende Muster und Rhythmen in Bezug auf irdische Ereignisse bzw. menschliche Verhaltensweisen hin. Die moderne Wissenschaft versucht dies zB anhand der fraktalen Mathematik (fraktale Geometrie) zu klären.
Quelle: „Fractal Time“ von Gregg Braden, erschienen im KOHA-Verlag