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Eugen STECK 1902 - 1985 Feldkircher Amateurastronom und Künstler [1.378 KB] Ein Artikel von Helmut Sonderegger, erschienen in der Kulturinformation "Vorarlberger Oberland", Heft 1 - April 1983, der Rheticus-Gesellschaft |
Eigene Sonnenbeobachtungen
Schon vor Vereinsgründung der Vorarlberger Amateurastronomen galt mein persönliches, astronomisches Hauptinteresse der Sonne. Mein damaliges Beobachtungsinstrument war ein wackliger 60/700 mm-Revue-Refraktor. Erwies sich das Stativ als "mittlere Katastrophe", entpuppte sich die optische Qualität als ausgesprochen gut.
Nachdem Josefine Steck, die Witwe des Feldkircher Amateurastronomen Eugen Steck, von meinen Sonnenfleckenzeichnungen erfahren hatte, war es ihr Wunsch, den 61/810 mm-Refraktor ihres verstorbenen Mannes an mich zu übergeben.
Übergabe des Steck-Fernrohres durch Josefine Steck an Silvia Spörk [301 KB]
(Auszug aus dem Chronikbuch der Vorarlberger Amateurastronomen vom 26.04.1989)
Gerührt über das großzügige Geschenk, richtete ich das Fernrohr fallweise auf die Sonne, gönnte ihm im Großen und Ganzen jedoch seinen wohlverdienten Ruhestand an einem Ehrenplatzerl.
Meine ersten Sonnenfleckenzeichnungen vor Vereinsgründung existieren leider nicht mehr. Doch dafür welche aus jener Zeit, als sich ein paar Vereinsmitglieder der VAA zur "Eugen Steck-Sonnenbeobachtungsgruppe" zusammengeschlossen hatten. Leider löste sich diese Gruppe genau so rasch wieder auf, wie sie entstanden war (was an der "Qualität" der Gruppenführung gelegen hatte).
Eigene Sonnenflecken-Zeichnungen
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Im Frühling 2007 kam ich zum endgültigen Entschluss, das Steck-Fernrohr an die Stadtbibliothek Feldkirch zu übergeben, wo bereits der restliche Steck-Nachlass verwaltet wird. Möge es dort die ihm gebührende Anerkennung erhalten!
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Dankschreiben des Bürgermeisters der Stadt Feldkirch - hier [145 KB]
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