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Ausblick Richtung Gaschurn/Versettla. Man tut gut daran, die frühestmögliche Gondel der Tafamuntbahn auf die Bergstation (1.550 m) zu wählen, um bei der letzten Talfahrt vor Ort zu sein. Der Rundwanderweg zur Versalspitze, runter zur Verbella-Alpe und vorbei am Wiegensee ist mit ca. 6 Std. Gehzeit angesetzt. Er führt zunächst durch einen schattenspendenden Wald, welcher "Schaufenster" in die umliegende Bergwelt anbietet - so wie hier zB hinüber zur Versettla bzw. Madrisella (Gaschurn).

Der als "alpin" ausgeschilderte Pfad. Die meisten Wanderer wählen den direkten (viel kürzeren) Weg zum Wiegensee. Doch der Aufstieg zur Versalspitze lohnt sich!

Einfach himmlisch. Den Wald hinter uns lassend führt der Pfad auf eine Art Hochplateau - weit ab von Liftanlagen, Touristenschwärmen und schlechter Luft.

Das Versal-Haus. Wie das "Alte Haus von Rocky Docky" steht es da. Zwar mit neuem Dach ausgestattet, ansonsten jedoch ruinenhaft und verlassen. Im Hintergrund ragt bereits die Versalspitze in die Wolken. Doch der Schein trügt: die Strecke bergan über hügeliges Gelände aufs Jöchli (2.405 m) zieht sich...

Am Gipfelkreuz der Versalspitze. Vom "Jöchli" (2.405 m) sind es grade mal 10 Minuten bis rauf zur Versalspitze (2.462 m).

Fritz liest im Gipfelbuch. Obwohl er ein erfahrener Wanderer und viel unterwegs ist, kannte Fritz diese Wanderung noch nicht und zeigte sich hellauf begeistert davon.

Tolles Panorama. Ein paar Schritte vom Gipfelkreuz entfernt entfaltet sich dieses wunderschöne Berg-Panorama. Links liegt der Tafamunter Augstenberg, mittig schaut man in Richtung "Auf der Furkla", den Verbellakopf und die Valschavielberge (Neue Heilbronner Hütte). Am Fuße des Augstenberges führt der Weg nach rechts hinunter zur Verbella-Alpe, unserem nächsten Zielpunkt.

Meine Mutter (Anni) und Wanderfreund Fritz posieren vor dem Augstenberg, ehe es nach rechts in Richtung Verbella-Alpe weiter geht.

Die Abzweigung vom Jöchli führt zunächst über ein steileres Kiesfeld. In dem Tal, wohinein die Wolken ihre Schatten werfen, befindet sich die Neue Heilbronner Hütte.

Pfad zur Verbella-Alpe. Trotz diffuser Sichtverhältnisse genießen wir den Ausblick zum Speicher Kops. Die Wege im Hintergrund führen vom Zeinisjoch bzw. Speicher ebenfalls zur Verbella-Alpe.

Kurze Rast vor der imposanten "Fluh" (2.473 m). Rechts der Fluh (außerhalb des Bildes) liegen das Zeinisjoch und der Kops-Speicher.

Karten-Studium. Unter dem Motto "Eigentlich müssten wir die Verbella-Alpe doch schon längst sehen können..." werfen Fritz und Silvia vorsichtshalber einen Blick auf die Karte, denn die letzte Talfahrt der Tafamuntbahn darf nicht versäumt werden.

Wanderpfad vor toller Kulisse. Hinter dieser Biegung rückt die Alpe endlich ins Blickfeld - und auch die Spuren vorausgegangener Unwetter (Hangrutschungen).

Von der Verbella-Alpe (1.938 m) zum Wiegensee. Man muss nicht direkt bis zur Alpe, sondern kann eine Abkürzung übers Feld nehmen. Der Weg verläuft dann ein Stück weit neben dem Verbellabach entlang (außerhalb des linken Bildrandes liegt der Kops-Speicher).

Die letzte Etappe führt durchs Moor. Mit Blick auf die Uhr gibt Fritz ein zügiges Tempo vor, sodass sich leider keine Gelegenheit bietet, die Wirkung dieser Landschaft in Ruhe auf alle Sinne wirken zu lassen. So staunen wir im Vorbeigehen über die landschaftliche Vielfalt dieser Wanderung.

Der Wiegensee. In Natura besitzt er eine weitaus größere Ausstrahlung.

Rückblick zum Speicher Kops. Bevor der Weg in einen steinigen Waldweg übergeht, werfe ich noch einen dankbaren Blick zurück in die Bergwelt (Richtung Kops-Speicher).

Die Versalspitze (2.462 m) vom Moor aus gesehen. Latschen liegen der Versalspitze (obere Bildmitte) zu Füßen.

Geschafft ! (... in mancherlei Hinsicht...) Nachdem auf dem letzten steinigen Abstieg eine seltsame Wegmarkierung noch für Aufregung gesorgt hat, erreichen wir 15 Minuten vor der letzten Talfahrt die Bergstation. Geschlaucht, aber äußerst zufrieden.