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Fraueninfo

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Auch im 21. Jhd. ein Tabu-Thema

Letztend Endes sollte die Entscheidung, ob sich eine Frau der Verantwortung einer Mutterschaft gewachsen sieht oder nicht, bei ihr selbst liegen. Kein Gesetz der Welt sollte Frauen eine ungewollte Schwanger- und Mutterschaft aufzwingen dürfen. Die Entscheidung zu einem Schwangerschafts-Abbruch ist sicherlich keine leichtfertige. Und auch die auf sie zukommenden Prozeduren lässt "frau" wohl eher nicht aus Spaß über sich ergehen. Verhütungsmethoden können versagen. Betroffenen Frauen steht daher eine medizinisch-fachlich einwandfreie Behandlung und Betreuung auf Kosten der Krankenkassen zu, damit soziale Unterschichten keine Ausgrenzung erfahren. Pseudomoralisch bedingte unterlassene Hilfeleistungen seitens der Ärzte sind hier fehl am Platz. Ebenso bigotte Verleumdungen kategorischer Schwangerschaftsabbruch-Gegner. Allen voran die römisch katholische Kirche, die abtreibende Frauen öffentlich zu Auftragsmörderinnen diffamiert.

In skandinavischen Ländern sind Schwangerschaftsabbrüche eine ganz normale Serviceleistung der Spitäler. Etliche andere europäische Länder (zB Italien, Spanien, Polen, Malta) treten - meist aus religiös-erzkonservativen Haltungen heraus - Frauen-/Menschenrechte mit Füßen. Entweder sind Abtreibungen komplett verboten, oder Ärzte/Ärztinnen dürfen Abtreibungen verweigern. Sie lassen sogar Schwangere, die durch nicht überlebensfähige, abgestorbenen Föten eine Sepsis erleiden, elendiglich verrecken. Kirchen beerdigen abgetriebene Föten ohne Zustimmung der Frauen, schreiben die Namen der Abtreibenden anprangernd auf die Grabkreuze. Mittelalter pur! Fehlt nur noch, dass Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch haben durchführen lassen, demnächst wieder auf Scheiterhaufen verbrannt werden...

"Ein Gebärzwang ist absolut abzulehnen. Und Frauenrechte - auf das möchte ich ganz eindringlich hinweisen - sind Menschenrechte!" (Dr. Barbara Maier, Frauenärztin & Primaria an der Klinik Ottakring, Wien)

"Frauen sind keine Minderheit. Wir haben's nur irgendwie geschafft, wie eine behandelt zu werden." (Lisa Eckhart, österreichische Kabarettistin)

Ratgeber

Abtreibung.at Sachlich aufklärende Informationen
Abtreibung-Info.de Selbstbetimmt und informiert
MVUS Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (Wien)
Women on Web Rebecca Gomperts sicherer und bezahlbarer Abtreibungs-Onlinedienst (Abtreibungs-Pillen)
Woman on Waves Rebecca Gomperts schwimmende Abtreibungsklinik für Frauen aus Ländern mit Abtreibungsverbot
EPF Europäisch Parlamentarisches Forum für sexuelle und reproduktive Rechte
Sarah Diehl [212 KB] Der Schwangerschaftsabbruch gehört zum Leben dazu
Das Politische ist persönlich Ein Tagebuch der Abtreibungsärztin Kristina Hänel
EcoPop Verein Umwelt und Bevölkerung

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Abtreibung in Europa
Abtreibung in Europa Verachtet, verheimlicht, verboten. Religiös geprägte Gewissensverweigerer unter Ärzten und medizinischen Einrichtungen verweigern Behandlungen an schwangeren Frauen und missachten Menschen- / Frauenrechte. Schwangere verrecken an einer durch absterbende Föten im Mutterleib hervorgerufene Sepsis. Selbsternannte Menschenlebenschützer - bevorzugt aus der Rechten- und Religioten-Ecke - protestieren vor Abtreibungs-Beratungsstellen und -Praxen. (Mord-)Drohungen und Beschimpfungen häufen sich.

Pro Live - Abtreibungsgegner auf dem Vormarsch

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Im gesamten erzkonservativen Niederbayern in Deutschland kommt derzeit eine einzige Abtreibungs-Ärztin auf 1,2 Millionen Menschen. PolitikerInnen stellen ihre persönlichen Meinungen über das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und über das Gesetz. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Passau setzt sich für Abtreibungen am städtischen Klinikum ein. Eine Abtreibungs-Ärztin aus den Niederlanden schildert ihre Erfahrungen. In den Niederlanden sind Schwangerschaftsabbrüche bis zur 22. Schwangerschaftswoche straffrei und legal.

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"Die Nichtmutter wirkt wie ein Wackelkontakt in der gesellschaftlichen Ordnung"
Nadine Pungs ist studierte Historikerin und Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, Weltreisende und Theaterfrau. Und sie ist keine Mutter. Über das "Nichtmuttersein" und seine politische Dimension hat sie nun ein Buch geschrieben. hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg hat mit Nadine Pungs über ihr neues Buch gesprochen. (Quelle: HPD)

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